Berichte

Niedersächsisches Züchtertreffen in Varel bei Torsten Gersch

Am 24.09.17 fand bei Torsten Gersch in Varel das Niedersächsische Züchtertreffen statt. Er freute sich sehr, zahlreiche Züchter und Freunde der Rasse aus Niedersachsen, NRW und sogar den Niederlanden begrüßen zu dürfen. Besonders begrüßte er Friederich Averbeck von der Masterrind, welcher als Vertreter des Zuchtverbandes gekommen war. Treffpunkt war der Hafen in Varel. Weit und Breit kein Rind zu sehen. Alle fragten sich ob wir mit dem Boot zu den Wiesen fahren würden oder ob Torsten eine Kaffeefahrt mit uns unternehmen wollte. Kaffee und Kekse gab es tatsächlich, nur in See stachen wir nicht. Unserem Gastgeber war es wichtig, nicht nur Tiere anzusehen, sondern auch die Gegend kennenzulernen und lud uns ins Kuriositäten Museum „Spiök“ ein. Nach dem amüsanten Rundgang gab es natürlich doch „Blonde“ zu sehen. Am Hof präsentierte sich eine Gruppe männlicher Absetzer von ihrer besten Seite. Auch der Bullen Herkules, welcher auch auf der Eurotier zu sehen, war stellte sich gut dar. Gestärkt mit Kuchen machten wir einen Spaziergang zu den Weiden. Der Zuchtbetrieb Gersch zeigte uns typvolle Tiere mit viel französischer Genetik. Alle waren in einer guten Kondition, trotz extensiver Haltung. „Ein guter Absatzweg ist die Direktvermaktung des Bio-Fleisches“ erklärt uns Torsten Gersch. Genau dieses Fleisch durften wir dann auch in Form von einer selbstgekochten Gulaschsuppe genießen. Ein interessanter Tag bei bestem Wetter neigte sich unter angeregten Züchtergesprächen dem Ende. Dieses jährliche Treffen ist immer wieder interessant und fördert vor allem die Gemeinschaft. Allein aus diesen Gründen lohnt es sich dafür Zeit zu finden und die ausrichtenden Züchter zu unterstützen. Das Züchtertreffen wird im nächsten Jahr bei Familie Verbarg in Essern stattfinden.

Robert Brünig

 

 


Euroblonde 2017 und Betriebsbesichtigungen

 

Auch in diesem Jahr besuchte wieder eine deutsche Delegation den Concours national Blonde. Dieser fand vom 7.-10. September in Sedan statt, was für viele von den deutschen Besuchern eine Anreise mit dem Auto ermöglichte, da Sedan nur wenige Kilometer hinter der belgischen Grenze gelegen ist. Auf Grund der guten Lage fanden viele Deutsche den Weg zur Euroblonden und wir besuchten die Schau mit über 30 Mitgliedern. Insgesamt wurden ca. 400 Tiere der Rasse Blonde d´Aquitaine ausgestellt. Das besondere in diesem Jahr war, dass zum ersten Mal eine internationale Blonde d´Aquitaine Ausstellung stattfand. Dies bedeutete, dass nicht nur französische, sondern auch Tiere aus anderen europäischen Ländern zur Schau zugelassen waren. Neben den Franzosen stellten auch Deutsche, Niederländer, Belgier und Luxemburger ihre Blonden in Sedan zur Schau.

 

 

Von der deutschen Delegation war nur der Betrieb Leonie und Georg Kellerwessel aus Köln mit zwei ihrer hervorragenden Tiere vertreten. Sie machten sich trotz vieler veterinärmedizinischer Auflagen, die große Mühe ihre Tiere in Frankreich zu präsentieren. Sie zeigten in Sedan zum einen ihren in Cateljaloux erworbenen Jungbullen „Manu“ aus der Zucht von Earl Barthes, der in der Klasse Bullen im Alter zwischen 1 und 2 Jahren ausgestellt wurde und zum anderen ihre Kuh iPad de Colonia, eine von Leonie und Georg Kellerwessel selbst gezogene Kuh, die in der Klasse 4 bis 5 jährige Kühe ohne Kälber antrat. Beide Tiere zeigten eine ideale Vorbereitung für diese Schau, zudem waren sie in einer guten Kondition und zeigten die besondere Qualität der Rasse Blonde d´Aquitaine.

 

 

Beim Richtwettbewerb sicherte sich ihr Bulle „Manu“ in seiner Klasse der Bullen von 1 bis 2 Jahre hochverdient den Sieg. Manu wurde durch seinen Sieg zum Championat der Jungbullen zugelassen, das er leider nicht für sich entscheiden konnte, obwohl er sicherlich die Qualität dazu gehabt hätte. Die Kuh iPad de Colonia konnte sich in ihrer Klasse leider nur auf Platz 6 platzieren, da in dieser Klasse eine sehr hochkarätige Konkurrenz vertreten war. Wir gratulieren erneut Leonie und Georg Kellerwessel zu diesem fantastischen Ergebnis und natürlich zu diesen beiden Tieren und danken euch dafür, dass Ihr die Blonde d´Aquitaine aus Deutschland so hervorragend international vertreten habt!

 

 

Bild 1: Der Bulle Manu von Georg und Leonie Kellerwessel auf dem 1 A Platz

 

Auch in diesem Jahr wurden neben den Blonden auch landwirtschaftliche Maschinen, Gerätschaften und Produkte und auch andere Tierarten, wie Schafe, Pferde, Kaninchen, Geflügel und andere Rinderarten, wie Holstein, Salers und Charloais ausgestellt und auch gerichtet. Die Blonden wurde am Donnerstag in Ihren Klassen gerichtet. Freitag Abend wurden Blonde Rinder zur Schlachtung im Ring versteigert. Samstag erfolgte das Richten der Championate und Abends der Verkauf von blonden Zuchttieren. Es wurden neun Tiere zum Verkauf aufgetrieben, zum einen Rinder (tragend und nicht tragend) und zum anderen Altbullen. Von diesen Tieren wurden nur sieben verkauft, da zwei Tiere nicht gewünschten Preis erzielten. Der Durchschnittspreis lag bei 5110€, in einer Range von 3000€ bis zum Höchstpreis von 7900€.

Auch in diesem Jahr waren die ausgestellten Tiere wieder besonders gut vorbereitet und die Qualität der Tiere ließ keine Wünsche offen.

 

Neben dem Besuch der Ausstellung wurden auch landwirtschaftliche Betrieb in der Region von uns besucht.

Als allererstes besuchten wir am Samstagmorgen den Betrieb EARL les Clausses in Tetaigne. Dieser Betrieb bewirtschaftet 150 Hektar Grünland. Es werden 100 Mutterkühe gehalten und der gesamte Bestand umfasst 300 Tiere. Die 5 Bullen kamen alle über die Station in Casteljaloux und waren mit RRJ bewertet. Die Abkalbezeit findet in den Wintermonaten statt, damit die Geburten besser kontrolliert werden können. In Kalenderjahr 2017 wurden 98 lebende Kälber geboren. Die Tiere werden ausschließlich mit Gras gefüttert.  Die Jungtiere bekommen eine übliche Kraftfuttermischung dazu.

Der Betrieb besucht regelmäßig Ausstellungen und hat immer wieder Bullen in der Prüfstation in Casteljaloux.

Ein weiterer Betrieb wurde am Sonntag besucht. Der Betrieb Gaec Ducloux in Imecourt

bewirtschaftet 180 Hektar Ackerland und 120 Hektar Grünland,  zudem werden 50 Blonde Kühe mit Nachzucht gehalten,  allerdings wird keine Herdbuchzucht betrieben. Es sind Bullen vom Betrieb Dubosc im Einsatz. Sehr interessant war,  dass alle Tiere auf Kurzrasenweiden gehalten werden und sehr gut aussahen.

 

Zwei weitere Betriebe wurden noch am Montag besichtigt.

Zuerst besuchten wir den Betrieb Brion Alain in Mouzon. Dieser Betrieb wurde 1950 mit 40 Hektar gegründet und stellte 1983 von Milchvieh auf Blonde d`Aquitaine um. Der Betrieb umfasst aktuell eine Fläche von 168 Hektar, aufgeteilt in 120 Hektar Gras und 48 Hektar Getreide. Es wird Raps, Weizen und Triticale angebaut.  Die Herde umfasst 70 Kühe mit Nachzucht. Die Kühe und Rinder werden zu 75% besamt. Die restlichen Tiere werden mit einem selbstgezogenen Bullen belegt. Aktuell werden die Bullen Fuxxen, Euskadi, Envol, Cabrel, Frenchy, Horfe und Ion Pp eingesetzt. Alle weiblichen Tiere werden auf dem Betrieb gehalten.  Die Masttiere werden mit einer Mischung aus 30% Triticale, 15% Mais, 15 % Zuckerschnitzel und 40% Kraftfutter gemästet und dann zum Schlachten verkauft.

Bild 2: Unsere Gruppe auf dem Betrieb Alain

 

Anschließend fuhren wir zum Betrieb Gaec Simon & Joel Bailly in Evigny. Dieser Betrieb hat 2006 mit der Rasse Blond d`Aquitaine  angefangen. Aktuell werden 180 Hektar bewirtschaftet. Aufgeteilt in 80 Hektar Grünland und 100 Hektar Ackerland. Auf dem Ackerland wird Mais und Weidelgras als Futter für die Tiere angebaut. 100 Kühe umfasst die Herde mit entsprechender Nachzucht, davon sind 40 Kühe im Herdbuch. Die drei Deckbullen kommen von den Betrieben Sazy , Fontes und Dayde aus dem Süden. Sie wurden über Voltaire, Theodule, Exodus und Valdo gezogen.

Die männlichen Fresser werden in eine Gemeinschaft zur Weitermast verkauft. Anschließend werden diese als Schlachtkörper, so wie die gemästeten Kühe und Rinder  an Supermärkte weiterverkauft. Diese Gemeinschaft besteht aus mehreren Betrieben, die ihre selbst hergestellten Produkte an die Supermärkte verkaufen.

 

Wir danken nochmal allen Betrieben für die Gastfreundlichkeit und die Bereitschaft sich die Zeit für unseren Besuch zu nehmen und ihren Betrieb vorzustellen und ihre Blonden zu zeigen!

 

 Desiree Lieven

 Christof Schneider

 

 


Jungzüchter Trainingslager der Masterrind in Verden

 

Vom 19.-21. Mai fand in Verden wieder das jährliche Jungzüchter Trainingslager in Verden statt. Natürlich auch wieder mit „Blonder“ Beteiligung. Sophie Bittner und Robert Brünig präsentierten ihre Tiere und unsere Rasse. Über 50 Jungzüchter aller Rassen nahmen am Trainingslager teil und versuchten sich in verschiedenen Aufgaben zu messen. Nach dem Auftrieb am Freitag galt es von 10 ausgewählten Tieren die Gewichte zu schätzen. Am Samstagvormittag besuchten wir den bekannten Zucht- Milchviehbetrieb Derboven.  Wir schauten uns die großen Stallungen und die Hofkäserei an und bekamen einen Einblick in die moderne Milchviehhaltung. Am Nachmittag galt es sowohl zwei Welsh Black Färsen als auch zwei Dexter Kühe einzustufen. Zwei eher seltener Rassen, was das Ganze für die meisten eher schwierig gestaltete. Im Anschluss rangierten wir zunächst 3 Limousin Färsen und danach 3 Charolais Bullen. Am Abend und auch zwischendurch wurde sich in der Stallgasse ausgetauscht, beim Waschen der Tiere gegenseitig geholfen und Freundschaften gepflegt. Nun waren der Sonntag und damit der große Vorführwettbewerb gekommen. Sophie Bittner führte ihr Bullenkalb „Iceman“ vor und holte damit den 1a Platz in ihrer Gruppe und später sogar den Siegertitel in der Altersklasse „Jung“. Robert Brünig präsentierte die Färse „BAB Birte Pp“. Ein tolles Wochenende mit super Wetter neigte sich am Sonntagnachmittag dem Ende. Nicht allein der Wettbewerb, sondern die Freundschaften und der Spaß bringen die Jungzüchter jedes Jahr wieder zusammen.                                                                                                                          

 

Robert Brünig

 


Kieken un Köpen mit blonder Beteiligung

 

Auf der Gewerbeschau “Kieken un Köpen“  in Großenvörde, im Landkreis Nienburg/Weser,  präsentierte sich erstmals auch die Rasse Blonde d Aquitaine.

 

Die Zuchtgemeinschaft HGW (Hunder, Gersch, Westendorf) stellte den Bullen Herkules aus.

Der Bulle machte die Besucher durch seine Größe, Bemuskelung und Länge auf sich aufmerksam.

Sein guter und ruhiger Charakter trugen zu einer gelungenen Werbung für unsere Rasse bei.

 

Herzlichen  Dank an die Aussteller.

 


Mitgliederversammlung 2017

Mitgliederversammlung am 18.03.2017 in Heimbach

 

Um 13:30 Uhr eröffnete der Vorsitzende Günther Steinsträter die sehr gut besuchte Versammlung, neben den Mitgliedern konnte auch Angehörige und Gäste begrüßt werden. 

Der Vorsitzende  trug den Jahresbericht vor, in dem er besonders an die Teilnahme bei der Eurotier 2016 sowie die Jungtierausstellung im November 2016 in Meschede erinnert. Im Anschluss berichtete  der stellvertretende Vorsitzende, Peter Kömpel, über die Aktivitäten des Vorstandes aus dem vergangenen Jahr. Der Kassenwart Martin Harms trug den Kassenbericht vor. Er berichte von einem soliden Kassenbestand. Der Kassenprüfer Hermann-Josef Huesmann beantragte die Entlastung des Kassenwarts und auch die Entlastung des Gesamtvorstandes. Die  Entlastung wurde zu beiden Anträgen ohne Gegenstimme einstimmig erteilt. Da in diesem Jahr der vorsitzende zur Wahl stand übernahm Heinz Sos die Wahlleitung. Der Vorsitzende Günther Steinsträter wurde von den Mitgliedern einstimmig für drei Jahre im Amt bestätigt. Die Beisitzer Manfred Göpfert (Sachsen) und Berthold Frede (NRW) schieden auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Manfred Göpfert war neun Jahre und Berthold Frede sechs Jahre im Vorstand tätig. Beiden wurde der Dank für Ihren Einsatz im Verband ausgesprochen. Als neue Beisitzer in den Vorstand gewählt  wurden, Desiree Lieven aus Kalkar, NRW, und Frank Grobe aus Hoyerswerda, Sachsen.

Für die Kassenprüfung sind in 2018 Hermann-Josef Huesmann (verbleibt aus 2017)und Andres Brünig( neu gewählt) zuständig.

Die Mitgliederentwicklung ist mit sechs Neuzugängen in 2016 weiterhin positiv. Aktuell gehören 176 Mitglieder dem Verband an.

Die Grüße der Fierba, der Internationalen Organisation der Blonden Züchter, überbrachte dessen Sekretär Bas Boumann. Ein Ziel der Fierba, die einheitliche Beurteilung der Zuchttiere in Europa, lag Herrn Boumann besonders am Herzen.  

 Im weiteren Verlauf  der Versammlung erläuterte, Bas Boumann, die Merkmale der auftretenden Erbkrankheit Axonopathie  und sprach die Empfehlung aus:“ Für die Zucht nur trägerfreie Bullen einzusetzen“. Der Vorstand sah sich in seinem Beschluss vom Vormittag bestätigt: Einen entsprechenden Antrag  bei den Zuchtleitern einzureichen.

 Als nächster Tagesordnungspunkt wurde die Durchführung einer Bundesschau in 2017 besprochen. Der Vorstand stellte zwei Standorte zur Diskussion. Man beschloss eine Bundesschau mit erwachsenen Tieren am 1./2. Dezember in der Hessenhalle, Alsfeld, auszurichten.

Nachdem unter Tagesordnungspunkt „ Verschiedenes „noch einige Anregungen diskutiert  waren  bedankte sich der Vorsitzende bei den  erschienenen Mitglieder und Gästen für rege Teilnahme und beendete die Versammlung.

 

Vorstand 2017

Heinz Sos, Christof Schneider, Günther Steinsträter, Peter Kömpel, Desiree Lieven, Christian Peters, Frank Groba, Jurian Harms, Martin Harms

 

Im Anschuss der Versammlung waren die Mitglieder  von der Familie Stoffels zu einem Besuch  eingeladen.

 

Der Betrieb Stoffels wurde 1969, von den heutigen Altenteilern Gertrud und  Peter Stoffels, gegründet. Angefangen hat man mit 12 Milchkühen doch wurde der Bestand schnell erweitert und im Jahr 1991 begann mit dem Einsatz des ersten blonden Bullen die Umstellung zur Fleischrinderrasse Blonde d‘Aquitaine. Die ersten reinrassig  Blonde d’Aquitaine Rinder wurden 2005 beim Zuchtbetrieb Frizen erworben und schnell folgten weitere Tiere aus mehreren Blonde  d’Aquitaine Zuchtbetrieben.

Seit 2002  bewirtschaftet der staatlich geprüfte Landwirt  Jürgen Stoffels  zusammen mit seiner Frau Claudia und mit tatkräftiger Unterstützung der Altenteiler den Betrieb. 45 HA Acker werden mit Gerste, Weizen, Raps, Mais und Kartoffeln bestellt.  50Ha Grünland  dienen als Futtergrundlage für die auf 60 Mutterkühen; plus Nachtzucht, angewachsenen Herde. Außerdem wird noch ein kleiner Hofladen mit der Direktvermarktung vom Blonde d’Aquitaine Fleisch und Wurstwaren betrieben.

Im Jahr 2012 ist Jürgen Stoffels Mitglied im Bundesverband geworden .Bereits im Jahr 2013 nahmen Claudia und Jürgen Stoffels an Ihrer ersten Bundesschau, mit dem Bullen General de Colonia, teil. Aktuell  sind drei Zuchtbullen im Einsatz.

Die Vorsitzende Günther Steinsträter bedankte sich mit einem Präsent bei der Familie Stoffels für die herzliche Aufnahme mit Kaffee und Kuchen, sowie  

die Bereitschaft einen Einblick in Ihren Zucht zugeben.

Züchterabend

Den Samstagabend verbrachten die Züchter in gemütlicher Runde. Es wurden Erfahrungen und  Erlebnisse mit den Blonden ausgetauscht. Auch manche Anekdote von Züchterfahrten aus vergangenen Jahren nach Frankreich wurde aufgefrischt.um Abschuss des Wochenendes besichtigte am Sonntagmorgen noch ein Teil der Züchter die Burg Vogelsang.

Eine harmonische Versammlung und ein schönes Wochenende unter Züchterfreunden werden in Erinnerung bleiben.

 

 

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Fleischrindernacht FHB 2017 in Hamm

 

Die Fleischrindernacht des FHB Bonn ,in Hamm ,wie in jedem Jahr eine Reise wert. Eine Rasseübergreifende Ausstellung mit fantastischer Besucherzahl.  

 

Mit einem kleinen Kontingent von elf Schautieren  präsentierte sich unsere Rasse bei der Fleischrindernacht. Die Tier von sehr guter Qualität wurden von Ihren Züchtern in guter Schaukondition vorgestellt. Eine Kuh- und eine Färsenklasse bildeten den Wettbewerb. Aus der hochklassigen Kuhklasse ging die stattliche „Exodus“-Tochter „Iasmine“ in Besitz von Georg und Leonie Kellerwessel, Köln-Weiler, als Erste durch das Ziel. Zweit platziert in der Gruppe war Utah, eine Digne Tochter, aus dem Besitz von Hermann – Josef Huesmann, Münster. An dritter Stelle rangierte Balance mit ihrem gut entwickelten Bullenkalb Ingo BU aus dem Zuchtbetrieb Günther Steinsträter, Beckum.

 

Iasmine                                                                      Utah                                                                         Balance mit Ingo BU

 

Die Färsenklasse war eine Herausforderung für die Preisrichterin Anne Menrath, war doch ein großer Altersunterschied zwischen den Tieren war zu berücksichtigen. Siegerin wurde die typvolle, sehr korrekte „Unieke ET“ von der Zuchtstätte Hermann-Josef Huesmann. Den zweiten Platz belegte die jüngste Färse  in der Klasse; Annabel BU von Günther Steinsträter. In der weitern Rangierung standen die enorm entwickelte La Belle de Colonia aus dem Zuchtbetrieb Georg und Leonie Kellerwessel vor der harmonischen Lisette von Jürgen Rukes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unieke ET    Landessieger 2017

Zuchtbetrieb Hermann - Josef Huesmann

 

Die genetisch hornlose Färse Vagu Pp, aus dem Zuchtbetrieb Martin Allendorf, war in Ihrer Alterklasse allein und musste sich so keinem Wettbewerb stellen. Sie und das Blonde d Aquitaine Verlosungsjungrind zeigten die guten Fortschritte in der Hornloszucht.

Am Jungzüchterwettbewerb nahmen in diesem Jahr drei Kinder bzw. Jugendliche aus unseren Reihen teil.

Franziska und Max Rukes; sowie Michael Willenbrink (Betrieb Steinsträter) stellten Ihre Blonden  mit großer Bravur vor. Vielen Dank an unsere Jungzüchter.

 

Traditionell bietet ein prall gefüllter Ring mit Betriebssammlungen der verschiedenen, ausgestellten Fleischrinderrassen immer ein Abschlussbild mit besonderem Flair des Richtwettbewerbes der Fleischrindernacht. 10 Betriebe stellten sich in diesem Jahr den Preisrichtern mit ihren Tieren vor. Unter kräftigem Applaus wurde hier der Sieger-Titel der Blonde d’Aquitaine-Sammlung des Betriebes Günther Steinsträter, Beckum, zugesprochen.

 


Fleischrindertag Hessen 2017

Wie in jedem Jahr präsentierten die hessischen Züchter ihre Tiere am letzten Wochenende im Januar zur Landesschau in der Hessenhalle in Alsfeld.

Mit 282 gemeldeten Schautieren und 130 Verkaufstieren ist es immer eine Reise wert um die verschiedensten Fleischrinderrassen zu sehen.

Unsere Rasse wurde in diesem Jahr von Alexander Kupfer und Peter Kömpel präsentiert.

In der Klasse der Rinder wurden 3 schauerfahrene Tiere, geboren vom 18.03.15 bis 05.08.15,ausgestellt.

Diese zeigten sich sehr gleichmäßig und wurden von dem Preisrichter Dr. Josef Dissen wie folgt gerichtet:

 

Erste wurde Gaby, eine Flash Tochter, von Alexander Kupfer. Sie verteidigt damit Ihren Bundessieger Titel von Meschede 2016.

Sehr viel Harmonie und Feinheit zeichneten diese Färse aus.

Zweite wurde Lousiana von der Kömpel GbR .Diese Horion

Tochter verfügt auch über eine sehr große Harmonie mit einer sehr schönen

Oberlinie, gefolgt von Lola auf Platz drei. Diese Horfe Tochter zeigte sich mit einem enormen Becken und sehr

guter Farbe.

von links : Lola, Lousiana und Gaby                                                            Siegerfärse Gaby.

In einer Demo Gruppe zeigte die Kömpel GbR drei weitere Tiere unserer Rasse .

Die enorme Kuh Caline mit Kalb .

Die Roy Tochter zeigte sich mit ihrem Bullenkalb von Horion mit einer enormen Ausstrahlung.

Und des Weiteren den hornlosen Bulle Lievre Pp* .

Dieser Hedgar Sohn aus einer Uranus PP Mutter zeigte eine

sehr gute Entwicklung mit bester Farbe und Typ.

An diesem Bullen konnte man sehen, dass die Hornloszucht

auf einem guten Weg ist.

 

Herzlichen Glückwunsch den Züchtern und ein Dankeschön für die gute Präsentation unserer Rasse.

 

gez.: Christof Schneider


Bullenauktion des FHB 2017 in Meschede

 

Gelungener  Jahresauftakt für die Blonden bei der FHB Auktion in Meschede

 

Bei der Bullen Auktion des FHB Bonn, in Meschede,  überzeugten die acht genetisch hornlosen  Bullen, der Rasse Blonde d‘Aquitaine, mit sehr guter Qualität. Die Rasse  erzielte mit 3.800,00 € im mittleren Zuschlag, bei einer Preisspanne von 3100- 5200€ den höchsten Preis. Alle im Katalog angebotenen Tiere wurden verkauft. Rolf Schneider, Rheinbach, erhielt für seinen Bullen „Buffalo PP*“ 5.200,00 €. Dieser Bulle lockte die süddeutsche Besamungsstation Greifenberg, um ihr Angebot an Sperma aus einem natürlich hornlos gezogenen Bullen zu erweitern. „Buffalo PP*“ ist, nach dem erfolgreichen „Uranus PP“, der zweite gute homozygot hornlose Bulle, den sich die genannte Besamungsstation auf einer FHB-Auktion mit ausschließlich stationsgeprüften Bullen sichert. Die Bullen haben einen weiten genetischen Abstand. Die Zuchtstätte Schneider, Rheinbach, reinvestierte einen großen Anteil - 4.400,00 € - des genannten Verkaufspreises für „Buffalo PP*“ in den Bullen „Fabio Pp“ der Zuchtstätte Martin Allendorf, Drensteinfurt. „Fabio Pp“ hat einen dänisch, kanadisch gezogenen Vater aus einer deutsch, französisch gezogenen Mutter. Gute Ergebnisse in der Prüfung sowie eine korrektes Exterieur lassen einiges von dem Bullen erwarten. Auch der Zuschlagspreis von 4.100 € für den Bullen „Danny Boy Pp*“, einen bestens bewerteten und geprüften Bullen des Zuchtbetriebes Frank Phiesel, Berg-Freisheim, sei hier erwähnt. Dieser Bulle kommt zukünftig in der Herde des Betriebes Michael Weis, Niederprüm, in den Deckeinsatz.