Berichte


Züchtertreffen Schleswig - Holstein

Züchtertreffen Blonde d‘ Aquitaine

Die Gruppe der Blonde d‘ Aquitaine-Züchter und -Halter traf sich bei wunderschönem Wetter Anfang Juni bei Matthias Meetz in Bannesdorf auf Fehmarn zu ihrem Züchtertreffen. Bei der RSH eG werden aktuell 16 Blonde d‘ Aquitaine-Betriebe züchterisch betreut.

Nach einem hervorragenden Mittagessen in der eigenen Gaststätte der Familie Meetz, ging es zu den einzelnen Weiden, die teilweise bis an die Ostsee reichen. Zur Bewirtschaftung der extensiven Grünlandflächen stehen dem Betrieb neun Blonde d‘ Aquitaine-Zuchtkühe samt Deckbullen und Nachtzucht sowie einzelne Kreuzungskühe zur Verfügung. Außerdem betreut Matthias Meetz mit einem Partner eine Gallowayherde auf weiteren Naturschutzflächen.

Zum Zuchtfortschritt im Betrieb haben die in den letzten Jahren eingesetzten Bullen  Fritze und Dinar maßgeblich beigetragen. Aktuell führen alle Kühe Kälber bei Fuß vom Herdenbullen „Arne“ aus der Zucht von Wiebke Butenschön, Schmalstede. „Arne“ verfügt über ein exzellentes Pedigree. Er führt beste französische Bullen wie Beethoven, Podium und Jirens im Pedigree. Die Nachkommen wussten mit viel Bemuskelung zu überzeugen. Besonders die Färsen präsentierten sich ausgesprochen gut entwickelt mit einem hervorragenden Charakter.

Nach den neuesten Informationen von Jurian Harms vom Bundesrasseverband über die bevorstehende Bundesjungtierschau am 24.11.2018 in Cloppenburg, klang der informative Tag in geselliger Runde aus.

Claus Henningsen

Rinderzucht Schleswig-Holstein e. G.

 

 

Zum Züchtertreffen der großrahmigen, französischen Rasse Blonde d‘ Aquitaine lud Matthias Meetz aus Bannesdorf/Fehmarn ein. Besonderer Blickfang waren die gut entwickelten Färsen des Betriebes.                                                                                                                                           Foto: Claus Henningsen                                                                    


Jungzüchter Trainingslager 2018

 

Über 60 Jugendliche treffen sich in Verden

Am Wochenende vom 11. -13. Mai 2018 richtete die Masterrind in Niedersachsen wieder das jährliche Jungzüchter Trainingslager aus. Nachdem die Tiere am Freitagnachmittag angeliefert wurden, ging es zu einer Betriebsbesichtigung. Wir besichtigten die Charolais Herde von Thomas Phillips, welche über 70 Kühe und 4 interessante Deckbullen umfasste. Im Anschluss galt es, zurück in der Niedersachsenhalle, Gewichte von 12 Tieren über alle Rassen zu schätzen. Der Nächste Tag begann mit Rangierwettbewerb, bei welchem 4 Charolais und 4 Welsh Black Färsen gerichtet werden mussten. Anhand einer Limousin Färse wurden die Rassemerkmale erläutert und auf spezielle Kriterien hingewiesen, die entscheidend für die Bewertung von Fleischrindern sind. Auf dieser Grundlage bewerteten wir dann 4 Tiere selbst.

Auch die Rasse Blonde d´Aquitaine war mit zwei Tieren vertreten. Kjell Blase und Robert Brünig hatten ihre Färsen vorbereitet und diese beim Vorführwettbewerb am Sonntag präsentiert. Für Kjell war es der erste Wettbewerb überhaupt und erreichte einen klasse 1b Platz in seiner Gruppe.

Ein großer Dank gilt der Masterrind für die Ausrichtung dieses Wochenendes. Wiedermal wurde den Jugendlichen viel Spaß an der Arbeit mit Tieren vermittelt. Es wurden Freundschaften geschlossen und gepflegt, Erfahrungen ausgetauscht sowie neue Erkenntnisse mit auf den eigenen Betrieb genommen.

 

                                                                       Robert Brünig


Mitgliederversammlung 2018

       

Traditionell findet die Mitgliederversammlung des Bundesverbands Blond d’ Aquitaine  Deutschland (BBA)im März, in diesem Jahr in Villmar an der Lahn, statt.

 

Um 13:30 Uhr eröffnete der Vorsitzende Günther Steinsträter die gut besuchte Versammlung.

In einem kurzen Rückblick erinnerte der Vorsitzende an die Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres. Der  Besuch der Euroblond in Sedan, Frankreich, und  die Bundesschau in Alsfeld waren die herausragenden Ereignisse gewesen. Es blieben aber auch die regionalen Züchtertreffen nicht unerwähnt .Der Vorsitzender bedankte sich bei den Organisatoren dieser Treffen.

Ebenfalls bedankte sich der Vorsitzende bei den  Züchter, welche die Rasse auf Landes – und Kreistierschauen, mit dem Auftrieb von Tieren,  präsentieren.

 

Peter Kömpel berichtet über die Vorstandsarbeit des Jahres 2017.

Neben den ganzjährigen Tätigkeiten hatte sich der Vorstand zu zwei Vorstandssitzungen im zurückliegenden Jahr getroffen. Desweitern hatte eine Abordnung des Vorstandes die Zuchtleitertagung des Verbandes Rind& Schwein besucht.

 

Der Kassenbericht wurde in diesem Jahr von Christian Peters, in Vertretung für Martin Harms,  verlesen. Der Kassenbestand hatte sich im Vergleich zu Vorjahr nur unwesentlich verändert. Die Ein –und ausgaben hielten sich nahezu die Waage. Die Kassenprüfer Hermann – Josef Huesmann und Andreas Brünig berichten der Versammlung von einer ordentlich geführten Kasse. Sie beantragte die Entlastung des Kassierers .Die Versammlung stimmte dem Antrag einstimmig zu.

Desweiten wurde die Entlastung des Vorstandes beantragt. Der Vorstand wurde ebenfalls einstimmig entlastet. Als neuer Kassenprüfer wurde Jens Dietrich vorgeschlagen und  gewählt.

 

Für den Vorstand standen in diesem Jahr turnusgemäß Heinz Sos(stellvertretender Vorsitzender), Martin Harms (Kassierer), und Jurian Harms (Protokollführer), zur Wahl.

Alle drei zur Wahlstehenden wurden für eine  Wiederwahl vorgeschlagen. Sie wurden, in einzelnen Wahlgängen, einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Die Gewählten bedankten sich für das Vertrauen und nahmen die Wahl an.

Als Nächstes stand die Teilnahme an der Eurotier2018 auf der Tagesordnung.

Für die Eurotier ist  wie bei den vorherigen Ausstellungen eine Teilnahme mit einem Bullen am Gemeinschaftsstand  vorgesehen .Um eine Teilnahme  sicher zu stellen wurde vom Vorstand vorgeschlagen: Drei Bullen für die Ausstellung vorzubereiten und die Aufwendung mit einer Kostenbeteiligung seitens des Verbandes zu vergüten. Diesem Vorschlag stimmte die Versammlung zu. Interessenten mit einem für die Euro Tier in fragekommenden Bullen möchten sich beim Vorstand melden.

 

Ein weiter Tagespunkt der Versammlung war der Besuch des Concours National in Frankreich. Die Ausstellung  ist vom 20.- 23. September in Moncoutant. Es ist geplant mit einer Delegation unsere französischen Züchter zu besuchen. Der Vorstand bemüht sich um einige Betriebsbesichtigungen in der Nähe  der Ausstellung.

 

Unter „Verschiedenes“ wurden noch einige Punkte diskutiert und Anregungen aufgenommen.

 

Um 15 Uhr endete die harmonisch verlaufene  Versammlung.

 

Die Mitglieder waren im Anschluss zur Besichtigung auf den Betrieb des Züchterkollegen  Dr. Jürgen Reichwein eingeladen.


Betriebsbesichtigung Traisfurther Hof 

 

Nach der Mitgliederversammlung erfolgte eine Betriebsbesichtigung des Traisfurther Hofs , auf welchem der ehemalige Geschäftsführer des BBA, Dr. Jürgen Reichwein, seit 1989 als einer der ersten in Hessen eine Blonde d’Aquitaine Zucht betreibt.

Die Wahl der Rasse fiel wegen der Fleischqualität und Leichtkalbigkeit auf die Blonden, wird doch die Mutterkuhhaltung im Nebenerwerb geführt, sodass die Kalbungen in der Regel ohne menschliches Eingreifen erfolgen können.

Die 35 großrahmigen Mutterkühe mit Nachzucht werden im 2014 neu erbauten Laufstall auf Stroh mit viel Bewegungsfreiheit in mehreren Abteilen gehalten, Abkalbeboxen und Kälberschlupf sowie ein Abschiebegang, der zweimal pro Woche abgeschoben wird, ergänzen das Stallkonzept des einseitig offenen Stalls, der, über den Winter unter dem Vordach mit Strohballen verschlossen, gleichzeitig als Lager derselben dient, was auch für den Betriebsleiter eine angenehme und zugfreie Arbeitsgrundlage darstellt  .

 

Blick in den geräumigen Mutterkuhstall                                                             Der Bulle Hold Up mit zwei seiner Damen

Der Tretmiststall in den Altgebäuden der ehemaligen Staatsdomäne wird noch für die Färsen, die der Betriebsleiter mit geprüft leichtkalbigen Bullen besamt, und für die Ausmast der Bullen genutzt.

Mit dem aktuellen Bullen HoldUp, ein auf der Versuchsstation in Casteljaloux im Süden Frankreichs als zweitbester seines Prüfdurchgangs mit RRJ getesteter Vererber, deckt bereits der 3. Bundessieger die mit einer langen Mittelhand und viel Brusttiefe ausgestatteten rassetypischen Kühe. HoldUp deckte bereits in einem Betrieb in Schleswig-Holstein, sodass die Nachkommensleistung bereits bekannt ist. Von dem vorherigen Bullen Digne, welcher auf der Nationalschau in Frankreich Klassensieger wurde, sind noch bestens entwickelte männliche und weibliche Nachkommen, die aufgrund ihres ausgewogenen Verhältnisses von Rahmen und Bemuskelung zum Teil in die Herde integriert werden sollen, vorhanden. Digne wurde unter seinem vorherigen Halter  Hans Ackermann zum Bundessieger in Alsfeld 2014 geführt und blieb in Hessen.

Die weiblichen Tiere basieren zum großen Teil auf drei Anfang der Neunziger Jahre im Ursprungsland der Blonden, dem Südwesten Frankreichs im Bearn erworbenen Kühen, die von milchreichen Linien wie Mars und Ubarik abstammen, von der einen die Großmutter, der seit 1963 im Herdbuch geführten ehemaligen Dreinutzungsrasse, noch gemolken wurde.

Die Futtergrundlage des 86 ha großen Betriebs besteht aus Heu und Grassilage, die Mastbullen, Kälber und laktierenden Kühe erhalten auch Maissilage. Die Eiweißkomponente besteht aus selbst angebauten Erbsen und Kleegrassilage, zugekauft wird lediglich Mineralfutter.

Seit einigen Jahren setzt Dr. Reichwein auch Hornlosgenetik, die er 2008 von einem Aufgabebetrieb an der dänischen Grenze in Schleswig-Holstein erwarb, ein, obwohl ihn Rassetyp und Kalbeeigenschaften noch nicht überzeugen. Entwicklung, Bemuskelung und Milchleistung der Hornlosen sind gut, sind sie doch zum größten Teil über die Einkreuzung von roten Angus entstanden.

Über 25 Jahre stellt der Betriebsleiter vor allem im heimischen Alsfeld auf Regional- und Bundesschauen äußerst erfolgreich seine Tiere aus, hat er doch selbst als Geschäftsführer des BBA das Schauwesen des Bundesverbands initiert und organisiert. Die von ihm erstellten Rassebroschüren und Flyer zeugen von seinem langjährigen Engagement und seiner Begeisterung für die Rasse und den Verband.

 

Verbessern möchte Dr. Reichwein zukünftig noch die Fütterung, vor allem die ausgewogene Zusammensetzung der einzelnen Futterkomponenten, worin er neben der Genetik den Schlüssel zum Erfolg sieht. Der Betrieb wird im nächsten Jahr auf ökologische Wirtschaftsweise umgestellt, die bereits angelegten Luzerne- und Rotkleeäcker sind zusammen mit dem Stallbau der erste Schritt in eine zukünftige Weiterentwicklung des Zuchtbetriebs.

Als kleines Dankeschön überreichten die Vorsitzenden Günther Steinsträter(links) und Heinz Sos(rechts) ein Präsent an Ingrid und Jürgen Reichwein


 Am Samstagabend trafen sich die Mitglieder im Landgasthof Schaaf zu einem gemütlichen Züchterabend.

Nach dem Frühstück am Sonntag machten sich die Züchter auf den Weg nach Lipporn. Dort besichtigte man den Betrieb von Manfred Zinser & Sylvia Schmidt.


Betriebsbesichtigung bei Manfred Zinser in Lipporn


Der Betrieb Zinser

Die Blonde d` Aquitaine Zuchtstätte ist ein ökologisch orientierter, konventioneller landwirtschaftlicher Vollerwerbsbetrieb. Er befindet sich auf 425 m ü. NN zwischen Koblenz und Wiesbaden im „Blauen Ländchen“. Er wird in der 2. Generation mit 1 ½ Arbeitskräften geführt. Er besteht aus 30 BA-Zuchtkühen, 2 Zuchtbullen und der entsprechenden Nachzucht. Im Landbau wird er mit 35 ha Grünland und 100 ha Ackerland bewirtschaftet. Alle Rinder des Betriebes sind im Herdbuch Bonn geführt.  Der Betrieb ist QS-zertifiziert. und seit 2010 sind wir Mitglied im Bundesverband BA.

Seit 1992 wird die BA-Herde systematisch aufgebaut, bis 2009 wurden die Tiere ausschließlich nach Masteigenschaften selektiert. Seit 2008 wird intensiv in die Hornloszucht investiert. Nach anfänglichen Qualitätsverlusten ist die Fleischqualität aber inzwischen gleich den gehörnten Tieren. Die Zwischenkalbezeiten unserer Kühe liegen durchschnittlich bei 365 Tagen, das Durchschnittsalter der Kühe ist 5 Jahre.

Derzeit decken 2- BA Zuchtbullen, „MZ Benjamin PP*“ und „Homer“.

Der Bulle  Benjamin PP*, Sohn von Bravour PP* und Paris Pp*, ist selbst gezogen und seine Nachzucht überzeugt uns mit Feinheit und Bemuskelung, Benjamin PP* stammt mütterlich aus einer sehr milchreichen hornlosen Linie, unserer P-Linie. Wir haben noch 2 weitere Linien entwickelt die E-Linie und die N-Linie.Homer, Sohn von Holdup und Desiree´, wurde eingesetzt um die P-Linie zu belegen und weiterhin an der Feinheit zu arbeiten.  Zukünftig kommt der Bulle „Mustafa Pp*“ zum Einsatz, von ihm erhoffen wir uns den Erhalt der Hornlosigkeit, der Milch und der Bemuskelung, er selber ist ein recht langer hornloser Bulle aus der franz. Kuh „Hera ET“ und dem canadischen Besamungsbullen „Atlas PP“.

Fazit, wir haben eine ruhige hornlose Herde mit niedriger ZKZ und TZ, Leichtkalbigkeit und Milchreichtum, wir werden zukünftig weiter an den Rasseeigenschaften unserer hornlosen Tiere arbeiten, neue hornlose Linien entwickeln und die Tiere einer effizienten bäuerlichen Nutzbarkeit erhalten.

Im Agrarbereich betreiben wir den Feldbau in 3-Felder-Wirtschaft, zusätzlich zu Raps und Getreide bauen wir noch Ackerfutter für die Versorgung unserer Tiere an. Wir setzen dabei auf Nachhaltigkeit um wertvollen fruchtbaren Ackerboden für künftige Generationen zu erhalten.

Wir bedanken uns sehr für das rege Interesse an der Betriebsbesichtigung. Wir haben uns sehr gefreut den Züchterkollegen unsere Hornloszucht und den Betrieb vorzustellen, und verbleiben mit züchterischem Gruß, Manfred Zinser und Sylvia Schmidt

Weitere Infos erhält man unter www.blonderinder.de

Dank an Sylvia Schmidt und  Manfred Zinser 


Gegen Mittag machten sich die Verbandsmitglieder auf den teilweise langen Heimweg. Es endete ein schönes  Wochenende in der Züchtergemeinschaft des Bundesverbandes Blonde d’Aquitaine. 


Fleischrindernacht Hamm

Mit einer  überschaubaren Anzahl an Ausstellungstieren präsentierten vier Aussteller die Rasse Blonde d’Aquitaine

bei der Fleischrindernacht des FHB Bonn.

Die Aussteller Hermann – Josef Huesmann , Rolf Schneider , Markus Kempen und Günther Steinsträter hatten sich trotz winterlichen Straßenverhältnissen mit qualitativ sehr guten Tieren auf den Weg nach Hamm gemacht.

 

Es traten zwei Färsen- und eine Kuhklasse im Wettbewerb an.

Die 1A Platzierung in der Klasse der jungen Rinder ging an Dana BU aus der Zuchtstätte Günther Steinsträter. Das harmonische Tier setzte sich vor die an 1 B platzierte  Nobless de Colonia , Zuchtbetrieb Markus Kempen.

In der Färsenklasse ging der 1A Preis an die Zuchtstätte Hermann – Josef Huesmann,mit der  sehr guter Entwiklung stehenden Färse Utina.

Rolf Schneider  sicherte sich mit dergenetisch hornlosen Färse Sternchen Pp den 1 B Preis vor Bibiane BU von Günther Steinsträter.

 

Utah ,eine Digne Tochter aus dem Betrieb Huesmann setzte sich in der Kuhklasse gegenüber GOl Idiella ,Zuchtbetrieb Schneider , durch.

Landessiegerin wurde die Färse Utina. Der  Reservesieg ging an das Jungrind Dana BU .

 

Im Schlussbild der Hammernacht präsentierte der Zuchtbetrieb  Markus Kempen seine Betriebssammlung mit jeweils 2Tieren aus den Rassen Blonde d‘ Aquitaine und Glanvieh.

 

Trotz der bereits am Anfang erwähnten Witterungsverhältnisse  fand  die Fleischrindernacht auch in diesen Jahr ein großes Publikumsinteresse. Die Ausstellung ist ein gutes Schaufenster zur Präsentation der Rassen und dient auch zur Knüpfung neuer Kontakte.

Auswahl zum Landessieger                                     Landessieger  Utina , H.-J. Huesmann                      Reservesieger : Dana BU , G.Steinsträter


39. Fleischrindertag in Verden

Am Freitag den 09.10.2018, begann der Auftakt der Verdener Fleischrindertage mit einem sehr gut besuchten Züchterabend. Nach gutem Essen und Trinken wurden 15 exzellente Tiere versteigert. Mit einem Pedigree der Superlative (RZF 126, 1549 g täglichen Zunahme) geht die Blonde d‘ Aquitaine Färse von Manfred und Birgit Göpfert in den Ring.

 

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Eine sehr Typ volle, großrahmige, genetisch hornlose Färse. Pamiera Pp ist hochintressant besamt mit dem australischen homozygot hornlosen Bullen Rupari Joiner. Bei guter Presentz wurde Pamira Pp  für 4800€  ersteigert

 

Am Samstag startete dann der Jungzüchterwetbewerb, wo sich die 11-Jährige Sophie Bittner der starken Konkurrenz stellte. Sie präsentierte den fast ein Jahr jungen Bullen Heismänn, der ihr auf Schritt und Tritt folgte. Bravourös stellte Sophie den Bullen vor und sicherte sich einen erfolgreichen zweiten Platz.

Anschließend  gingen dann 150 Bullen verschiedener Rassen bei Sonnenschein und vollen Rängen an den Start. Die 8 gut vorbereiteten Blonden wurden auf der flott verlaufenden Auktion für einen Durchschnittspreis von 2800€ versteigert.

 Siegerbulle war der mit 8/8/7 gekörte Gol Unixsohn Pp aus der Zucht von Beate und Klaus-Dieter Golze, der sehr harmonische Unix Sohn wurde für 4000€ nach Estland verkauft.

Reservesieger Kum Luxus Pp von Bernd Kumlehn, ein top bemuskelter Bulle war mit 8/9/7 gekört und blieb für 3600€ in Niedersachsen.

Insgesamt ist war es ein gelungener Auftritt der niedersächsischen Blonde d´Aquitaine-Züchter, der einen positiven Eindruck beim Publikum hinterlassen und somit Werbung für unsere Rasse gemacht  hat. Ein großer Dank an die Züchter, die keine Mühen gescheut haben, an einer so hochkarätigen Veranstaltung  teilzunehmen.


Fleischrindertag 2018 in der Hessenhalle Alsfeld

Fleischrindertag 2018

Unter neuem Logo (Qnetics) präsentieren die Fleischrinderzüchter aus Hessen und Thüringen ihre Tiere.

 

Unsere Blonden wurden leider Aufgrund von Ausfällen nur in zwei Demogruppen gerichtet.

 

Dadurch wurde kein Landessiegertitel vergeben.

 

Dies war sehr schade, da es die einzelnen Tiere, die gewonnen haben, verdient hätten.

 

In der ersten Gruppe wurden 2 Kühe mit Kälbern von der Kömpel GbR  Großenlüder vorgeführt.

 

1a ging an die Reservesiegerkuh der letzten Bundesschau Juliette. Diese Dacopo Tochter hatte sich enorm weiter entwickelt und überzeugte mit ihrer sehr großen Harmonie im gesamten Körper.

 

1b wurde Granada von Stan. Bei ihr wurde die Länge, sehr gute Oberlinie und das gut entwickelte Kalb von Hedgar gelobt.

 

In der zweiten Gruppe betraten zwei sehr gut vorbereitete Altbullen den Ring.

 

1a wurde der Bulle Hilvern von Dolann der Kömpel GbR  Großenlüder.

 

Dieser Bulle präsentierte sich genau wie auf der Bundesschau mit sehr viel Typ, Tiefe und sehr guter Bemuskelung.

 

1b ging an den Betrieb von Martin Heller, der in Alsfeld seinen ersten Auftritt hatte.  Er zeigte einen 2,5 Jahre alten Bullen Lilas von Gomorrhe. Ebenfalls ein Bulle mit viel Typ und Breite im gesamten Rücken, den wir in der Zukunft ganz bestimmt noch häufiger sehen werden.

 

Großer Dank an Friedrich Auerbach, der anhand der zwei Demo Gruppen die Vorzüge der Rasse dem Publikum erklärte.

 

Für die Zukunft ist zu hoffen, dass sich noch andere Züchter die Arbeit machen und ihre Tiere melden, damit sich die Rasse noch besser präsentieren kann.

 

 

 

Christof Schneider

 

 

 


Fleischrinder-Bullen Auktion in Meschede

Am 6. Januar wurden in Meschede 62 aus einer Stationsgeprüftung selektierte Bullen der Rassen Limosin,Charolais,Fleckvieh und Blonde d’Aquitaine angeboten.

 

Zum 19. Mal richtete das Fleischrinder Herdbuch Bonn eine Auktion in dieser Form mit freilaufend vorgestellten Bullen aus. 

Alle vorgestellten Bullen waren genetisch hornlos. Die sechs blonden Bullen mit negativen Ergebnissen  auf Axonopathie untersucht.

 

Im munteren Wechsel der Rassen wurden die Bullen  vom Geschäftsführer des FHB Bonn , Herrn Dr. Josef Dissen vorgestellt und in bewährter Manier versteigert.

Die Blonde d’Aquitaine Bullen erzielten mit gut 3700 Euro den höchsten Durchschnittspreis über die Rassen. Preissieger wurde mit 4500 Euro der Bulle „Doll Pp“ aus der Zuchtstätte Franz-Josef Holtmann, Selm. Der „Danny“ Sohn aus der hornlosen Mutter „Hiltrud Pp“ wechselt in den Zuchtbetrieb Frank Phiesel, Freisheim . Die Bullen „Iron Man Pp“ ,Zuchbetrieb Rolf Schneider , Rheinbach, und „Ubert Pp“ , Zuchtbetrieb Martin Allendorf ,Drensteinfurt, wechselten jeweils für 3800 Euro den Besitzer.

Der Zuschlag für die 3 weiteren Bullen aus den Zuchtstätten Rudolf Kühlmann ,Martin Dörendahl sowie Martin Allendorf lag bei jeweils 3400 Euro.

 

Allen Züchter ein Glückwunsch zu Ihren guten Verkäufen. Den neuen Besitzern viel Erfolg mit den erworben Bullen der Rasse Blonde d’Aquitaine.

Doll Pp 


Bundesschau 2017

Bundesschau am 1.&2. Dezember 2017 in der Hessenhalle in Alsfeld

 Die 6. Bundesschau des Bundesverbandes Blonde d’Aquitaine begann am Freitag mit dem Auftrieb der Ausstellungstiere. Leider waren aus unterschiedlichsten Gründen kurzfristig noch  einige Ausfälle zu beklagen. Aber mit 52 Tieren von 24 Ausstellern war dennoch ein gutes Kontingent zugegen.

Am Abend trafen  sich Aussteller und zahlreiche Gäste zum Züchterabend. Mit mehr als 70 Personen waren die Räumlichkeiten voll besetzt. Nach guten Essen nutzen die Anwesenden den Abend für Gespräche unter Gleichgesinnten.  

Am Samstag herrschte ab 8 Uhr reges Treiben in den Stallgassen. Die Tiere wurden mit Futter versorgt und  für die Präsentation  vorbereitet.

Mit der Begrüßung eröffnete der Vorsitzende Günther Steinsträter um 9.30 Uhr die 6. Bundesschau des Verbandes. Er konnte zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland begrüßen. Es hatten sich Delegationen aus Dänemark, Holland und Frankreich auf den Weg gemacht um die Schau zu besuchen. Der Vorsitzende stellt die Preisrichter, Peter Tissen aus Frankreich und Jost Grünhaupt, vor und dankte Ihnen für ihre  Bereitschaft dieses Amt zu übernehmen.

Den Ausstellern wurde von den Vorsitzenden, Günther Steinsträter, Peter Kömpel sowie Heinz Sos, zur Erinnerung eine Stallplakette überreicht.

Dann  übernahm Christian Sölzer, als Auktionator von der ZBH Hessen bekannt, das Mikrofon. Er führte durchs Programm und stellte dem Publikum die Tiere in hervorragender Manier vor.

In nach Alter abgestuften Richtklassen präsentierten  die Aussteller ihre Tiere dem Publikum und  den Preisrichtern. Die Preisrichter  rangierten die Tiere und gingen bei ihrer Kommentierung  auf jedes Einzeltier ein. Die Gruppen waren durchweg gut besetzt und stellten die Preisrichter vor keine leichte Aufgabe.

Die 1A Sieger stellten sich nach den Klassenentscheidungen dem Wettbewerb um die Bundessieger.

Bei den weiblichen Jungtieren stellte der Betrieb Stoffes (Heimbach NRW)den Sieger und Reservesieger. Merci, eine Voltaire Tochter, setzte sich vor die aus Aramis und Italia d.C. gezogene Madonna durch.

In der Färsenklasse gewann die französisch gezogene Lola, eine Horfe Tochter aus dem Betrieb Alexander  Kupfer(Taunusstein Hessen) vor Javanaise de Colonia. Javanaise  ist eine Evialis Tochter aus dem Betrieb Georg & Leonie Kellerwessel(Köln-Weiler).

Die Kuh Frame, aus dem Betrieb Kellerwessel mit einem Gewicht von 1122kg siegte in der Kuhklasse. Der Reservesieg ging an die Zuchtstätte Kömel Gbr. (Großenlüder, Hessen) mit der Kuh Juliette vom Landhof .Beide Kühe führten sehr gut entwickelte Kälber am Fuß.

Der Bundessieg in der Absetzerklasse „männlich“ errang der Betrieb Christof Schneider ( Bad Berleburg, NRW )mit Namur, ein Fromat Sohn. Den Reserve-Titel konnte Haismänn aus der Zucht von Christian Peters (Stuhr, Niedersachsen)erringen.

Der Zuchtbetrieb Georg & Leonie Kellerwessel, Köln, stellte die Sieger in der Klasse der Jungbullen. Den Reservesieg errang der heterozygot hornlose Bulle Mon Dieu de Colonia, ein Fromat Sohn aus der hornlosen Mutter Jolie de Colonia. Den Bundessieg errang Manu, ein französisch gezogener Bulle aus Impair und Heroine( Theodule).

In der Altbullenklasse stellte sich der Bulle Hilvern aus dem Betrieb Kömpel vor. Der Bulle, mit enormer Länge und Körpertiefe ausgestattet, verkörpert alle rassespezifische Merkmale.

Jerome Negre, der Vertreter des Französische Verbands Blonde Genetik, hatte einen Preis für das beste Tier  der Schau im Gepäck. Aus den Bundessiegern wählten die Preisrichter  den Bulle Manu zum Träger des Titels  „Prix Supreme“ aus. Manu  hatte in diesem Jahr schon bei der Ausstellung, Euroblonde in Sedan, Frankreich,  den Sieg in seiner Altersklasse errungen.

Fredie vanDijk, Holland, Frederik Pool, Dänemark, und Jerome Negre, Frankreich, bildeten die Preiskommission zur Vergabe des Titels MISS FUTURE. Sie wählten aus den Siegern und Reservesiegen der 1-2 jährigen Rinder, die Färse Madonna, aus dem Betrieb von Claudia und Jürgen Stoffels, zur Siegerin.  Der Präsident der Fierba, Ed Neerincx, überreichte den Pokal an die Familie Stoffels.

Der Thomas Bittner – Wanderpokal  ging an den Betrieb Kupfer, mit dem Jungrind Joba als beste selbst gezogene Färse.

Martin Harms stellte eine Familiensammlung des Bullen Happyness de Colonia vor. Bei den Tieren war die gute Vererbung des Bullen eindeutig  zu erkennen.

Bei  den 3 vorgestellten Betriebssammlungen  stellte die harmonische Sammlung aus der Zuchtstätte Stoffels die Siergergruppe.

Sechs Jungzüchter nahmen am Jungzüchterwettbewerb teil. Aus diesem Wettbewerb sind eigentlich  nur Sieger zu vermelden. Doch hatten die Preisrichter die schwere  Aufgabe einen 1A Preis zu vergeben. Der Siegerpokal  wurde von Günther Steinsträter an die 10jährige Amelie Hilgert überreicht. Sie bildete mit ihrem Rind Blümchen eine souveräne Einheit.

Eine Verlosung rundete die Ausstellung ab. Es wurden 7 Gutscheine zum Erwerb von Sperma  verlost.

Nach einem harmonischen Tag  bedankte sich der Vorsitzende Günther Steinsträter, am Ende der Schau, bei alle Helfern, Sponsoren, Ausstellern, Preisrichter, Moderator für Ihre Beteiligung  und bei den Gästen für ihren Besuch.

Fazit: Eine schöne  Ausstellung, mit einem sehr guten Besucherzuspruch, in einer schön hergerichteten Hessenhalle, gab Gelegenheit einen Einblick in die Zucht der Rasse Blonde d’Aquitaine in Deutschland.

 

 gez. G.Steinsträter

Bundessieger 2017

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Niedersächsisches Züchtertreffen in Varel bei Torsten Gersch

Am 24.09.17 fand bei Torsten Gersch in Varel das Niedersächsische Züchtertreffen statt. Er freute sich sehr, zahlreiche Züchter und Freunde der Rasse aus Niedersachsen, NRW und sogar den Niederlanden begrüßen zu dürfen. Besonders begrüßte er Friederich Averbeck von der Masterrind, welcher als Vertreter des Zuchtverbandes gekommen war. Treffpunkt war der Hafen in Varel. Weit und Breit kein Rind zu sehen. Alle fragten sich ob wir mit dem Boot zu den Wiesen fahren würden oder ob Torsten eine Kaffeefahrt mit uns unternehmen wollte. Kaffee und Kekse gab es tatsächlich, nur in See stachen wir nicht. Unserem Gastgeber war es wichtig, nicht nur Tiere anzusehen, sondern auch die Gegend kennenzulernen und lud uns ins Kuriositäten Museum „Spiök“ ein. Nach dem amüsanten Rundgang gab es natürlich doch „Blonde“ zu sehen. Am Hof präsentierte sich eine Gruppe männlicher Absetzer von ihrer besten Seite. Auch der Bullen Herkules, welcher auch auf der Eurotier zu sehen, war stellte sich gut dar. Gestärkt mit Kuchen machten wir einen Spaziergang zu den Weiden. Der Zuchtbetrieb Gersch zeigte uns typvolle Tiere mit viel französischer Genetik. Alle waren in einer guten Kondition, trotz extensiver Haltung. „Ein guter Absatzweg ist die Direktvermaktung des Bio-Fleisches“ erklärt uns Torsten Gersch. Genau dieses Fleisch durften wir dann auch in Form von einer selbstgekochten Gulaschsuppe genießen. Ein interessanter Tag bei bestem Wetter neigte sich unter angeregten Züchtergesprächen dem Ende. Dieses jährliche Treffen ist immer wieder interessant und fördert vor allem die Gemeinschaft. Allein aus diesen Gründen lohnt es sich dafür Zeit zu finden und die ausrichtenden Züchter zu unterstützen. Das Züchtertreffen wird im nächsten Jahr bei Familie Verbarg in Essern stattfinden.

Robert Brünig

 

 


Euroblonde 2017 und Betriebsbesichtigungen

 

Auch in diesem Jahr besuchte wieder eine deutsche Delegation den Concours national Blonde. Dieser fand vom 7.-10. September in Sedan statt, was für viele von den deutschen Besuchern eine Anreise mit dem Auto ermöglichte, da Sedan nur wenige Kilometer hinter der belgischen Grenze gelegen ist. Auf Grund der guten Lage fanden viele Deutsche den Weg zur Euroblonden und wir besuchten die Schau mit über 30 Mitgliedern. Insgesamt wurden ca. 400 Tiere der Rasse Blonde d´Aquitaine ausgestellt. Das besondere in diesem Jahr war, dass zum ersten Mal eine internationale Blonde d´Aquitaine Ausstellung stattfand. Dies bedeutete, dass nicht nur französische, sondern auch Tiere aus anderen europäischen Ländern zur Schau zugelassen waren. Neben den Franzosen stellten auch Deutsche, Niederländer, Belgier und Luxemburger ihre Blonden in Sedan zur Schau.

 

 

Von der deutschen Delegation war nur der Betrieb Leonie und Georg Kellerwessel aus Köln mit zwei ihrer hervorragenden Tiere vertreten. Sie machten sich trotz vieler veterinärmedizinischer Auflagen, die große Mühe ihre Tiere in Frankreich zu präsentieren. Sie zeigten in Sedan zum einen ihren in Cateljaloux erworbenen Jungbullen „Manu“ aus der Zucht von Earl Barthes, der in der Klasse Bullen im Alter zwischen 1 und 2 Jahren ausgestellt wurde und zum anderen ihre Kuh iPad de Colonia, eine von Leonie und Georg Kellerwessel selbst gezogene Kuh, die in der Klasse 4 bis 5 jährige Kühe ohne Kälber antrat. Beide Tiere zeigten eine ideale Vorbereitung für diese Schau, zudem waren sie in einer guten Kondition und zeigten die besondere Qualität der Rasse Blonde d´Aquitaine.

 

 

Beim Richtwettbewerb sicherte sich ihr Bulle „Manu“ in seiner Klasse der Bullen von 1 bis 2 Jahre hochverdient den Sieg. Manu wurde durch seinen Sieg zum Championat der Jungbullen zugelassen, das er leider nicht für sich entscheiden konnte, obwohl er sicherlich die Qualität dazu gehabt hätte. Die Kuh iPad de Colonia konnte sich in ihrer Klasse leider nur auf Platz 6 platzieren, da in dieser Klasse eine sehr hochkarätige Konkurrenz vertreten war. Wir gratulieren erneut Leonie und Georg Kellerwessel zu diesem fantastischen Ergebnis und natürlich zu diesen beiden Tieren und danken euch dafür, dass Ihr die Blonde d´Aquitaine aus Deutschland so hervorragend international vertreten habt!

 

 

Bild 1: Der Bulle Manu von Georg und Leonie Kellerwessel auf dem 1 A Platz

 

Auch in diesem Jahr wurden neben den Blonden auch landwirtschaftliche Maschinen, Gerätschaften und Produkte und auch andere Tierarten, wie Schafe, Pferde, Kaninchen, Geflügel und andere Rinderarten, wie Holstein, Salers und Charloais ausgestellt und auch gerichtet. Die Blonden wurde am Donnerstag in Ihren Klassen gerichtet. Freitag Abend wurden Blonde Rinder zur Schlachtung im Ring versteigert. Samstag erfolgte das Richten der Championate und Abends der Verkauf von blonden Zuchttieren. Es wurden neun Tiere zum Verkauf aufgetrieben, zum einen Rinder (tragend und nicht tragend) und zum anderen Altbullen. Von diesen Tieren wurden nur sieben verkauft, da zwei Tiere nicht gewünschten Preis erzielten. Der Durchschnittspreis lag bei 5110€, in einer Range von 3000€ bis zum Höchstpreis von 7900€.

Auch in diesem Jahr waren die ausgestellten Tiere wieder besonders gut vorbereitet und die Qualität der Tiere ließ keine Wünsche offen.

 

Neben dem Besuch der Ausstellung wurden auch landwirtschaftliche Betrieb in der Region von uns besucht.

Als allererstes besuchten wir am Samstagmorgen den Betrieb EARL les Clausses in Tetaigne. Dieser Betrieb bewirtschaftet 150 Hektar Grünland. Es werden 100 Mutterkühe gehalten und der gesamte Bestand umfasst 300 Tiere. Die 5 Bullen kamen alle über die Station in Casteljaloux und waren mit RRJ bewertet. Die Abkalbezeit findet in den Wintermonaten statt, damit die Geburten besser kontrolliert werden können. In Kalenderjahr 2017 wurden 98 lebende Kälber geboren. Die Tiere werden ausschließlich mit Gras gefüttert.  Die Jungtiere bekommen eine übliche Kraftfuttermischung dazu.

Der Betrieb besucht regelmäßig Ausstellungen und hat immer wieder Bullen in der Prüfstation in Casteljaloux.

Ein weiterer Betrieb wurde am Sonntag besucht. Der Betrieb Gaec Ducloux in Imecourt

bewirtschaftet 180 Hektar Ackerland und 120 Hektar Grünland,  zudem werden 50 Blonde Kühe mit Nachzucht gehalten,  allerdings wird keine Herdbuchzucht betrieben. Es sind Bullen vom Betrieb Dubosc im Einsatz. Sehr interessant war,  dass alle Tiere auf Kurzrasenweiden gehalten werden und sehr gut aussahen.

 

Zwei weitere Betriebe wurden noch am Montag besichtigt.

Zuerst besuchten wir den Betrieb Brion Alain in Mouzon. Dieser Betrieb wurde 1950 mit 40 Hektar gegründet und stellte 1983 von Milchvieh auf Blonde d`Aquitaine um. Der Betrieb umfasst aktuell eine Fläche von 168 Hektar, aufgeteilt in 120 Hektar Gras und 48 Hektar Getreide. Es wird Raps, Weizen und Triticale angebaut.  Die Herde umfasst 70 Kühe mit Nachzucht. Die Kühe und Rinder werden zu 75% besamt. Die restlichen Tiere werden mit einem selbstgezogenen Bullen belegt. Aktuell werden die Bullen Fuxxen, Euskadi, Envol, Cabrel, Frenchy, Horfe und Ion Pp eingesetzt. Alle weiblichen Tiere werden auf dem Betrieb gehalten.  Die Masttiere werden mit einer Mischung aus 30% Triticale, 15% Mais, 15 % Zuckerschnitzel und 40% Kraftfutter gemästet und dann zum Schlachten verkauft.

Bild 2: Unsere Gruppe auf dem Betrieb Alain

 

Anschließend fuhren wir zum Betrieb Gaec Simon & Joel Bailly in Evigny. Dieser Betrieb hat 2006 mit der Rasse Blond d`Aquitaine  angefangen. Aktuell werden 180 Hektar bewirtschaftet. Aufgeteilt in 80 Hektar Grünland und 100 Hektar Ackerland. Auf dem Ackerland wird Mais und Weidelgras als Futter für die Tiere angebaut. 100 Kühe umfasst die Herde mit entsprechender Nachzucht, davon sind 40 Kühe im Herdbuch. Die drei Deckbullen kommen von den Betrieben Sazy , Fontes und Dayde aus dem Süden. Sie wurden über Voltaire, Theodule, Exodus und Valdo gezogen.

Die männlichen Fresser werden in eine Gemeinschaft zur Weitermast verkauft. Anschließend werden diese als Schlachtkörper, so wie die gemästeten Kühe und Rinder  an Supermärkte weiterverkauft. Diese Gemeinschaft besteht aus mehreren Betrieben, die ihre selbst hergestellten Produkte an die Supermärkte verkaufen.

 

Wir danken nochmal allen Betrieben für die Gastfreundlichkeit und die Bereitschaft sich die Zeit für unseren Besuch zu nehmen und ihren Betrieb vorzustellen und ihre Blonden zu zeigen!

 

 Desiree Lieven

 Christof Schneider

 

 


Jungzüchter Trainingslager der Masterrind in Verden

 

Vom 19.-21. Mai fand in Verden wieder das jährliche Jungzüchter Trainingslager in Verden statt. Natürlich auch wieder mit „Blonder“ Beteiligung. Sophie Bittner und Robert Brünig präsentierten ihre Tiere und unsere Rasse. Über 50 Jungzüchter aller Rassen nahmen am Trainingslager teil und versuchten sich in verschiedenen Aufgaben zu messen. Nach dem Auftrieb am Freitag galt es von 10 ausgewählten Tieren die Gewichte zu schätzen. Am Samstagvormittag besuchten wir den bekannten Zucht- Milchviehbetrieb Derboven.  Wir schauten uns die großen Stallungen und die Hofkäserei an und bekamen einen Einblick in die moderne Milchviehhaltung. Am Nachmittag galt es sowohl zwei Welsh Black Färsen als auch zwei Dexter Kühe einzustufen. Zwei eher seltener Rassen, was das Ganze für die meisten eher schwierig gestaltete. Im Anschluss rangierten wir zunächst 3 Limousin Färsen und danach 3 Charolais Bullen. Am Abend und auch zwischendurch wurde sich in der Stallgasse ausgetauscht, beim Waschen der Tiere gegenseitig geholfen und Freundschaften gepflegt. Nun waren der Sonntag und damit der große Vorführwettbewerb gekommen. Sophie Bittner führte ihr Bullenkalb „Iceman“ vor und holte damit den 1a Platz in ihrer Gruppe und später sogar den Siegertitel in der Altersklasse „Jung“. Robert Brünig präsentierte die Färse „BAB Birte Pp“. Ein tolles Wochenende mit super Wetter neigte sich am Sonntagnachmittag dem Ende. Nicht allein der Wettbewerb, sondern die Freundschaften und der Spaß bringen die Jungzüchter jedes Jahr wieder zusammen.                                                                                                                          

 

Robert Brünig

 


Kieken un Köpen mit blonder Beteiligung

 

Auf der Gewerbeschau “Kieken un Köpen“  in Großenvörde, im Landkreis Nienburg/Weser,  präsentierte sich erstmals auch die Rasse Blonde d Aquitaine.

 

Die Zuchtgemeinschaft HGW (Hunder, Gersch, Westendorf) stellte den Bullen Herkules aus.

Der Bulle machte die Besucher durch seine Größe, Bemuskelung und Länge auf sich aufmerksam.

Sein guter und ruhiger Charakter trugen zu einer gelungenen Werbung für unsere Rasse bei.

 

Herzlichen  Dank an die Aussteller.

 


Mitgliederversammlung 2017

Mitgliederversammlung am 18.03.2017 in Heimbach

 

Um 13:30 Uhr eröffnete der Vorsitzende Günther Steinsträter die sehr gut besuchte Versammlung, neben den Mitgliedern konnte auch Angehörige und Gäste begrüßt werden. 

Der Vorsitzende  trug den Jahresbericht vor, in dem er besonders an die Teilnahme bei der Eurotier 2016 sowie die Jungtierausstellung im November 2016 in Meschede erinnert. Im Anschluss berichtete  der stellvertretende Vorsitzende, Peter Kömpel, über die Aktivitäten des Vorstandes aus dem vergangenen Jahr. Der Kassenwart Martin Harms trug den Kassenbericht vor. Er berichte von einem soliden Kassenbestand. Der Kassenprüfer Hermann-Josef Huesmann beantragte die Entlastung des Kassenwarts und auch die Entlastung des Gesamtvorstandes. Die  Entlastung wurde zu beiden Anträgen ohne Gegenstimme einstimmig erteilt. Da in diesem Jahr der vorsitzende zur Wahl stand übernahm Heinz Sos die Wahlleitung. Der Vorsitzende Günther Steinsträter wurde von den Mitgliedern einstimmig für drei Jahre im Amt bestätigt. Die Beisitzer Manfred Göpfert (Sachsen) und Berthold Frede (NRW) schieden auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. Manfred Göpfert war neun Jahre und Berthold Frede sechs Jahre im Vorstand tätig. Beiden wurde der Dank für Ihren Einsatz im Verband ausgesprochen. Als neue Beisitzer in den Vorstand gewählt  wurden, Desiree Lieven aus Kalkar, NRW, und Frank Grobe aus Hoyerswerda, Sachsen.

Für die Kassenprüfung sind in 2018 Hermann-Josef Huesmann (verbleibt aus 2017)und Andres Brünig( neu gewählt) zuständig.

Die Mitgliederentwicklung ist mit sechs Neuzugängen in 2016 weiterhin positiv. Aktuell gehören 176 Mitglieder dem Verband an.

Die Grüße der Fierba, der Internationalen Organisation der Blonden Züchter, überbrachte dessen Sekretär Bas Boumann. Ein Ziel der Fierba, die einheitliche Beurteilung der Zuchttiere in Europa, lag Herrn Boumann besonders am Herzen.  

 Im weiteren Verlauf  der Versammlung erläuterte, Bas Boumann, die Merkmale der auftretenden Erbkrankheit Axonopathie  und sprach die Empfehlung aus:“ Für die Zucht nur trägerfreie Bullen einzusetzen“. Der Vorstand sah sich in seinem Beschluss vom Vormittag bestätigt: Einen entsprechenden Antrag  bei den Zuchtleitern einzureichen.

 Als nächster Tagesordnungspunkt wurde die Durchführung einer Bundesschau in 2017 besprochen. Der Vorstand stellte zwei Standorte zur Diskussion. Man beschloss eine Bundesschau mit erwachsenen Tieren am 1./2. Dezember in der Hessenhalle, Alsfeld, auszurichten.

Nachdem unter Tagesordnungspunkt „ Verschiedenes „noch einige Anregungen diskutiert  waren  bedankte sich der Vorsitzende bei den  erschienenen Mitglieder und Gästen für rege Teilnahme und beendete die Versammlung.

 

Vorstand 2017

Heinz Sos, Christof Schneider, Günther Steinsträter, Peter Kömpel, Desiree Lieven, Christian Peters, Frank Groba, Jurian Harms, Martin Harms

 

Im Anschuss der Versammlung waren die Mitglieder  von der Familie Stoffels zu einem Besuch  eingeladen.

 

Der Betrieb Stoffels wurde 1969, von den heutigen Altenteilern Gertrud und  Peter Stoffels, gegründet. Angefangen hat man mit 12 Milchkühen doch wurde der Bestand schnell erweitert und im Jahr 1991 begann mit dem Einsatz des ersten blonden Bullen die Umstellung zur Fleischrinderrasse Blonde d‘Aquitaine. Die ersten reinrassig  Blonde d’Aquitaine Rinder wurden 2005 beim Zuchtbetrieb Frizen erworben und schnell folgten weitere Tiere aus mehreren Blonde  d’Aquitaine Zuchtbetrieben.

Seit 2002  bewirtschaftet der staatlich geprüfte Landwirt  Jürgen Stoffels  zusammen mit seiner Frau Claudia und mit tatkräftiger Unterstützung der Altenteiler den Betrieb. 45 HA Acker werden mit Gerste, Weizen, Raps, Mais und Kartoffeln bestellt.  50Ha Grünland  dienen als Futtergrundlage für die auf 60 Mutterkühen; plus Nachtzucht, angewachsenen Herde. Außerdem wird noch ein kleiner Hofladen mit der Direktvermarktung vom Blonde d’Aquitaine Fleisch und Wurstwaren betrieben.

Im Jahr 2012 ist Jürgen Stoffels Mitglied im Bundesverband geworden .Bereits im Jahr 2013 nahmen Claudia und Jürgen Stoffels an Ihrer ersten Bundesschau, mit dem Bullen General de Colonia, teil. Aktuell  sind drei Zuchtbullen im Einsatz.

Die Vorsitzende Günther Steinsträter bedankte sich mit einem Präsent bei der Familie Stoffels für die herzliche Aufnahme mit Kaffee und Kuchen, sowie  

die Bereitschaft einen Einblick in Ihren Zucht zugeben.

Züchterabend

Den Samstagabend verbrachten die Züchter in gemütlicher Runde. Es wurden Erfahrungen und  Erlebnisse mit den Blonden ausgetauscht. Auch manche Anekdote von Züchterfahrten aus vergangenen Jahren nach Frankreich wurde aufgefrischt.um Abschuss des Wochenendes besichtigte am Sonntagmorgen noch ein Teil der Züchter die Burg Vogelsang.

Eine harmonische Versammlung und ein schönes Wochenende unter Züchterfreunden werden in Erinnerung bleiben.

 

 

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Fleischrindernacht FHB 2017 in Hamm

 

Die Fleischrindernacht des FHB Bonn ,in Hamm ,wie in jedem Jahr eine Reise wert. Eine Rasseübergreifende Ausstellung mit fantastischer Besucherzahl.  

 

Mit einem kleinen Kontingent von elf Schautieren  präsentierte sich unsere Rasse bei der Fleischrindernacht. Die Tier von sehr guter Qualität wurden von Ihren Züchtern in guter Schaukondition vorgestellt. Eine Kuh- und eine Färsenklasse bildeten den Wettbewerb. Aus der hochklassigen Kuhklasse ging die stattliche „Exodus“-Tochter „Iasmine“ in Besitz von Georg und Leonie Kellerwessel, Köln-Weiler, als Erste durch das Ziel. Zweit platziert in der Gruppe war Utah, eine Digne Tochter, aus dem Besitz von Hermann – Josef Huesmann, Münster. An dritter Stelle rangierte Balance mit ihrem gut entwickelten Bullenkalb Ingo BU aus dem Zuchtbetrieb Günther Steinsträter, Beckum.

 

Iasmine                                                                      Utah                                                                         Balance mit Ingo BU

 

Die Färsenklasse war eine Herausforderung für die Preisrichterin Anne Menrath, war doch ein großer Altersunterschied zwischen den Tieren war zu berücksichtigen. Siegerin wurde die typvolle, sehr korrekte „Unieke ET“ von der Zuchtstätte Hermann-Josef Huesmann. Den zweiten Platz belegte die jüngste Färse  in der Klasse; Annabel BU von Günther Steinsträter. In der weitern Rangierung standen die enorm entwickelte La Belle de Colonia aus dem Zuchtbetrieb Georg und Leonie Kellerwessel vor der harmonischen Lisette von Jürgen Rukes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unieke ET    Landessieger 2017

Zuchtbetrieb Hermann - Josef Huesmann

 

Die genetisch hornlose Färse Vagu Pp, aus dem Zuchtbetrieb Martin Allendorf, war in Ihrer Alterklasse allein und musste sich so keinem Wettbewerb stellen. Sie und das Blonde d Aquitaine Verlosungsjungrind zeigten die guten Fortschritte in der Hornloszucht.

Am Jungzüchterwettbewerb nahmen in diesem Jahr drei Kinder bzw. Jugendliche aus unseren Reihen teil.

Franziska und Max Rukes; sowie Michael Willenbrink (Betrieb Steinsträter) stellten Ihre Blonden  mit großer Bravur vor. Vielen Dank an unsere Jungzüchter.

 

Traditionell bietet ein prall gefüllter Ring mit Betriebssammlungen der verschiedenen, ausgestellten Fleischrinderrassen immer ein Abschlussbild mit besonderem Flair des Richtwettbewerbes der Fleischrindernacht. 10 Betriebe stellten sich in diesem Jahr den Preisrichtern mit ihren Tieren vor. Unter kräftigem Applaus wurde hier der Sieger-Titel der Blonde d’Aquitaine-Sammlung des Betriebes Günther Steinsträter, Beckum, zugesprochen.

 


Fleischrindertag Hessen 2017

Wie in jedem Jahr präsentierten die hessischen Züchter ihre Tiere am letzten Wochenende im Januar zur Landesschau in der Hessenhalle in Alsfeld.

Mit 282 gemeldeten Schautieren und 130 Verkaufstieren ist es immer eine Reise wert um die verschiedensten Fleischrinderrassen zu sehen.

Unsere Rasse wurde in diesem Jahr von Alexander Kupfer und Peter Kömpel präsentiert.

In der Klasse der Rinder wurden 3 schauerfahrene Tiere, geboren vom 18.03.15 bis 05.08.15,ausgestellt.

Diese zeigten sich sehr gleichmäßig und wurden von dem Preisrichter Dr. Josef Dissen wie folgt gerichtet:

 

Erste wurde Gaby, eine Flash Tochter, von Alexander Kupfer. Sie verteidigt damit Ihren Bundessieger Titel von Meschede 2016.

Sehr viel Harmonie und Feinheit zeichneten diese Färse aus.

Zweite wurde Lousiana von der Kömpel GbR .Diese Horion

Tochter verfügt auch über eine sehr große Harmonie mit einer sehr schönen

Oberlinie, gefolgt von Lola auf Platz drei. Diese Horfe Tochter zeigte sich mit einem enormen Becken und sehr

guter Farbe.

von links : Lola, Lousiana und Gaby                                                            Siegerfärse Gaby.

In einer Demo Gruppe zeigte die Kömpel GbR drei weitere Tiere unserer Rasse .

Die enorme Kuh Caline mit Kalb .

Die Roy Tochter zeigte sich mit ihrem Bullenkalb von Horion mit einer enormen Ausstrahlung.

Und des Weiteren den hornlosen Bulle Lievre Pp* .

Dieser Hedgar Sohn aus einer Uranus PP Mutter zeigte eine

sehr gute Entwicklung mit bester Farbe und Typ.

An diesem Bullen konnte man sehen, dass die Hornloszucht

auf einem guten Weg ist.

 

Herzlichen Glückwunsch den Züchtern und ein Dankeschön für die gute Präsentation unserer Rasse.

 

gez.: Christof Schneider


Bullenauktion des FHB 2017 in Meschede

 

Gelungener  Jahresauftakt für die Blonden bei der FHB Auktion in Meschede

 

Bei der Bullen Auktion des FHB Bonn, in Meschede,  überzeugten die acht genetisch hornlosen  Bullen, der Rasse Blonde d‘Aquitaine, mit sehr guter Qualität. Die Rasse  erzielte mit 3.800,00 € im mittleren Zuschlag, bei einer Preisspanne von 3100- 5200€ den höchsten Preis. Alle im Katalog angebotenen Tiere wurden verkauft. Rolf Schneider, Rheinbach, erhielt für seinen Bullen „Buffalo PP*“ 5.200,00 €. Dieser Bulle lockte die süddeutsche Besamungsstation Greifenberg, um ihr Angebot an Sperma aus einem natürlich hornlos gezogenen Bullen zu erweitern. „Buffalo PP*“ ist, nach dem erfolgreichen „Uranus PP“, der zweite gute homozygot hornlose Bulle, den sich die genannte Besamungsstation auf einer FHB-Auktion mit ausschließlich stationsgeprüften Bullen sichert. Die Bullen haben einen weiten genetischen Abstand. Die Zuchtstätte Schneider, Rheinbach, reinvestierte einen großen Anteil - 4.400,00 € - des genannten Verkaufspreises für „Buffalo PP*“ in den Bullen „Fabio Pp“ der Zuchtstätte Martin Allendorf, Drensteinfurt. „Fabio Pp“ hat einen dänisch, kanadisch gezogenen Vater aus einer deutsch, französisch gezogenen Mutter. Gute Ergebnisse in der Prüfung sowie eine korrektes Exterieur lassen einiges von dem Bullen erwarten. Auch der Zuschlagspreis von 4.100 € für den Bullen „Danny Boy Pp*“, einen bestens bewerteten und geprüften Bullen des Zuchtbetriebes Frank Phiesel, Berg-Freisheim, sei hier erwähnt. Dieser Bulle kommt zukünftig in der Herde des Betriebes Michael Weis, Niederprüm, in den Deckeinsatz.